Caputh – Presseblog

Das scheibt die Presse über Caputh

Archive for August 2009

KUNSTTOUR: Skulpturengarten an der Havel

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(Märkische Allgemeine Zeitung)

Kunsttour Für drei Wochenenden gehört Caputh den heimischen Künstlern und ihren Gästen
CAPUTH – Im Garten von Johannes und Melanie Haape im Krughof 38 von Caputh räkelt sich zur Kunsttour eine Meerjungfrau. „Ich bin von der Skulptur meiner Gastkünstlerin Birgit Cabell begeistert. Die Figur aus Sandstein ist nicht nur wunderschön, sondern passt so wunderbar an unser Seeufer“, sagt Melanie Haape. Die Malerin ist auch bei der dritten Kunsttour wieder dabei. Damit sie ein Erfolg wird, hat Ehemann Johannes Haape das Ereignis mit den Künstlern seit Monaten vorbereitet. Nun aber sind die Gäste gefragt, für die zehn Künstler an drei Wochenenden gemeinsam mit Gastkünstlern ihre Ateliers, Gärten und Häuser öffnen. Erstmals dabei ist unter anderem der Bildhauer Rainer Fürstenberg aus Potsdam. Seine Kunstwerke sind im Haape-Garten zu bewundern, der sich den Gästen in den nächsten drei Wochen als Skulpturenpark zeigt.

Doch nicht nur Ateliers und Gärten sind auf Zeit umgestaltet, die Besucher der Kunsttour können den Künstlern auch beim Malen, Gestalten und Formen über die Schulter schauen. „Mit dieser Werkschau im idyllisch gelegenen Caputh beweisen die Kunstschaffenden im Ort und ihre Gäste, dass arrivierte zeitgenössische Kunst auch auf dem Lande vor den Toren der Kunstmetropole Berlin zu finden ist“, sagt Siegrid Müller-Holtz, Pressesprecherin der Kunsttour, der MAZ. Auch sie bereichert den künstlerischen Höhepunkt in Caputh mit einer Ausstellung in ihrem Atelier Pro Arte an der Uferpromenade in Caputh. Sie selbst hat sich diesmal für gefaltete Buchobjekte und Malerei entschieden. „Wir laden alle ein, in Caputh die Wege der Kunst zu erkunden, romantische Gärten zu entdecken und die .Architektur alter und neuer Häuser kennenzulernen. Wir sind für die heutige Eröffnung gut gerüstet“, sagt Holtz.

Kunsttour Caputh, offene Ateliers an den Wochenenden bis zum 13. September von 13 bis 18 Uhr (Von Regine Greiner)

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29. August 2009 at 8:42 AM

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Netto kommt nach Caputh

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(Märkische Allgemeine Zeitung)

Ortsbeirat mit neuem Discounter auf Gewächshausbrache einverstanden – Mitsprache bei Gestaltung
Schwielowsee – Zum Edeka kommt ein Netto: Der Caputher Ortsbeirat hat die Pläne für einen neuen Discounter an der Friedrich-Ebert-Straße am Mittwochabend grundsätzlich befürwortet. Die „Concept Immobilien GmbH“ will Anfang 2010 mit dem Bau beginnen. Nach sechs Monaten soll der neue Netto stehen, sagte Projektleiter Florian Meister. In einem zweiten Bauabschnitt solle er später durch weitere Läden ergänzt werden. Meister nannte beispielhaft einen Schlecker, eine Sparkassenfiliale, einen Getränkemarkt und einen Kik-Textildiscounter. „Es gibt sehr viele Bewerber.“

Die Hamburger Projektentwickler hatten die knapp fünf Hektar große Gewächshausbrache bereits vor zweieinhalb Jahren von der bundeseigenen Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) zugeschrieben bekommen, der Kaufvertrag ist noch nicht unterschrieben. Das soll laut Meister mit dem Bauantrag für den Netto mit Backshop nachgeholt werden. Die Gesamtfläche des kleinen Nahversorgungszentrums soll am Ende rund 2700 Quadratmeter betragen. Während dafür – inklusive 140 Parkplätze und Nebenflächen – 9 000 Quadratmeter benötigt werden, sollen die verbleibenden 39 000 Quadratmeter mit einem Bauträger zu 400 bis 800 Quadratmeter großen Baugrundstücken parzelliert werden.

Nicht umsonst haben es die Concept-Leute plötzlich eilig: In der Gemeinde war Kritik laut geworden, weil auf dem zentralen Areal, das im Dezember 2004 durch eine ausgehobene Geldfälscherwerkstatt bekannt geworden war, auch nach der erfolgreichen Ausschreibung nichts passierte. Bewegung kam in die Sache, als sich im Mai eine Caputher „Blütenviertel GbR“ als Alternative zu den Hanseaten präsentierte, die hier mit Bürgerbeteiligung eine Ökosiedlung projektieren wollte. Dazu gab es auch schon ein erstes Gespräch bei der BVVG. Blütenviertel-Geschäftsführer Andreas von Zadow kritisierte in der Ortsbeiratssitzung am Mittwochabend die „Nullachtfünfzehn-Planung“ der Concept Immobilien, die „auf jede Baukultur verzichtet“. Ortsbeiratsmitglied Holger Teichmann hielt entgegen, dass die Fläche lange genug ausgeschrieben war. „Jeder andere hätte mitbieten können.“ Allerdings setzte der Ortsbeirat für die Gestaltung des neuen Netto-Marktes ein Mitspracherecht durch. Die Detailplanung will man sich am 8. September gemeinsam mit dem Bauausschuss ansehen.

Für die gesamte Brache sollte es an sich ein Bebauungsplanverfahren mit umfangreichen Beteiligungsrechten geben, der Netto soll nun herausgelöst und per Bauantrag bewilligt werden – laut Projektleiter Meister, um „möglichst schnell das Bild zu verändern“. Nach Angaben von Schwielowsees Bauamtsleiterin Kerstin Murin hat die Belziger Bauaufsicht eine Genehmigung des Netto in Aussicht gestellt, wenn Gemeinde und Nachbarn mit dem schnelleren Verfahren einverstanden sind.

Befürchtungen des Ortsbeirats, dass nach dem Bau des Discounters erneut Friedhofsruhe auf der Brache einkehren könnte, begegnete Eva Hellriegel von der BVVG: Sie könne den Vertrauensverlust zwar verstehen. „Eine solche Kaufpreissumme kann man sich aber nicht leisten, ohne die Fläche komplett zu entwickeln.“

Ortsvorsteher Jürgen Scheidereiter (BBS) gab zu bedenken, dass mit neuen Geschäften andernorts „Leerstand und Brachen“ entstehen könnten. Concept-Projektleiter Meister entgegnete, dass man gerade die Kaufkraft im Ort binden wolle. „Dass das in so zentraler Lage noch möglich ist, ist ein großes Glück für Caputh.“ Henry Klix

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28. August 2009 at 10:40 AM

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ORTSENTWICKLUNG: Keine Schachtel am Schloss

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(Märkische Allgemeine Zeitung)

Caputher wollen einen Supermarkt, der das Ortsbild im Zentrum nicht sprengt.
CAPUTH – Die Brache der ehemaligen Gärtnerei soll nicht länger das Ortszentrum in Caputh verschandeln. Darüber sind sich die Caputher grundsätzlich einig. Viele wünschen sich auch einen Supermarkt, weil es bisher nur einen im Ort gibt. Aber über den geeigneten Standort und den Baustil des Marktes sowie seiner Größe gehen die Meinungen noch auseinander. Und das hat seinen Grund, denn das Gelände der Gärtnerei an der Friedrich-Ebert-Straße liegt im Ortszentrum in unmittelbarer Nähe zum Schloss und der Stüler-Kirche. Die Ausstrahlung dieses historischen Ensembles wollen Caputher durch einen Supermarkt in Schachtelform nicht riskieren. Dies wurde auf der Ortsbeiratssitzung Mittwochabend, zu der viele Caputher erschienen waren, deutlich. Dennoch gab es kein endgültiges Ergebnis. Dies war wohl auch nicht möglich, denn die Baupläne des Investors ohne Ansichten des Baukörpers waren den Abgeordneten zu unkonkret. „Auch die Verkehrsanbindung für den Markt erschließt sich mir nicht“, kritisierte Thomas Dallorso (BBS).

Ortsvorsteher Jürgen Scheidereiter (BBS) bekräftigte wie Bürgermeisterin Kerstin Hoppe (CDU) die Notwendigkeit eines Einkaufsmarkes und der Entwicklung der Gärtnerei-Bache auf 4,6 Hektar. Die will die Bodenverwertungs- und verwaltungsgesellschaft )BVVG) auch verkaufen und räumt der Conzept Immobilien GmbH aus Hamburg auch weiterhin gute Chancen ein, die alte Gärtnerei mit Einkaufsstätten und Eigenheimen zu entwickeln. Die Verhandlungen der Hamburger mit der BVVG waren in den vergangenen zwei Jahren weit vorangeschritten, aber der Verkauf bis heute nicht besiegelt. Nun aber hat sich Netto für eine Ansiedlung in Caputh interessiert, und die Conzept GmbH setzte die Planung mit dem Discounter fort. Danach soll der Markt auf 9000 Quadratmeter mit 1200 Quadratmeter Gesamtfläche und 140 Parkplätze entstehen. In einem B-Plan hatte sich die Gemeinde schon 2007 für Eckpunkte der Planung entschieden und dabei auf eine dem Umfeld mit Schloss und Kirche angemessene Bebauung geachtet. „Wir sollten als Gemeinde unser Mitspracherecht weiterhin in vollem Umfang wahrnehmen. Dazu brauchen wir aber konkrete Pläne“, sagte Bernd Lietz. Das Baurecht räumt aber auch ein, ohne B- Plan zu bauen, wenn sich Bauweise in die Umgebung einfügt. Doch die Abgeordneten wollen erst die überarbeiteten Pläne sehen, bevor sie sich entscheiden. Diese wollen die Hamburger nun Anfang September vorlegen. Baubeginn könnte nach Aussagen von Florian Meister von der Conzept GmbH Anfang 2010 sein, wenn der Kaufvertrag mit der BVVG in den nächsten acht Wochen unterzeichnet wird. Davon will die Blütenviertel GmbH gar nichts wissen. Auch sie will das Areal bebauen, aber ohne Discounter-Würfel, wie Geschäftsführer Andreas von Zadow vor dem Ortsbeirat erklärte. Er plädiert für einen Markt an der Michendorfer Chaussee. Doch die Gesellschaft, die dort für Edeka einen Markt mit über 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche plant, hat ihren Plan vorerst zurückgezogen, so dass er am Mittwoch auch nicht vorgestellt werden konnte. (Von Regine Greiner)

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28. August 2009 at 8:54 AM

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Ohne Reue

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(Märkische Allgemeine Zeitung)

Regine Greiner zu den berechtigten Sorgen der Caputher um ihr Ortszentrum
In Werder und Michendorf schossen die Supermärkte nach der Wende wie Pilze aus dem Boden. In den beiden Orten gab es Widerstand, die Märkte stehen trotzdem. An der B1 in Werder wurde über Nacht ein historischer Turm abgerissen. Der Bauherr schuf Tatsachen. Es folgten gleich noch zwei Märkte – direkt gegenüber. Nein, das wollen die Caputher nicht, und sie und ihre Gäste brauchen das auch nicht. Ihr Widerstand gegen einen Klotz unweit des barocken Schlosses und der Stüler-Kirche ist berechtigt und notwendig. Für Marktketten zählen Kunden und Umsatz, nicht der passende Baustil. Die Bodenverwaltungsgesellschaft des Bundes will das Land verkaufen und kassieren. Mit dem Markt leben müssen die Caputher. Darum ist es richtig, dass sie Grenzen bei der Baugröße setzen und den Standort abwägen. Günstig Einkaufen im Zentrum hat Vorteile, doch jeder Discounter braucht Fläche und wird Caputh zuliebe die Marktpläne nicht auf Verkaufsstübchen-Größe eindampfen. Caputh sollte sein Mitspracherecht ausreizen, um sein Ortsbild zu bewahren. Netto könnte Kompromisse eingehen und Dach und Fassade dem örtlichen Baustil anpassen. Eine Schachtel will keiner. Einen Billigmarkt um jeden Preis würde die Gemeinde schon morgen wieder bereuen.

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28. August 2009 at 8:52 AM

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PODIUMSDISKUSION: Debatte über Kunst und Kultur

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(Märkische Allgemeine Zeitung)

SCHWIELOWSEE – Die Entwicklung von Kunst und Kultur in der Region Schwielowsee ist Thema einer Podiumsdiskussion in Caputh. „Die Region zeichnet sich durch ihr reiches kulturelles Angebot aus. Aber die vielen Museen, Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Vorträge kommen nicht von ungefähr“, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. Es stehen dahinter aktive Vereine, Initiativen und Kulturschaffende, die mit hohem ehrenamtlichen Engagement dieses breitgefächerte Angebot erst möglich machen. Die Gemeinde lädt zu einer Diskussionsrunde, in der ergründet werden soll, wie die Entwicklung von Kunst und Kultur unterstützt werden kann. Eingeladen sind Kulturschaffende und Kulturinteressierte aus der Region Schwielowsee und Werder. Die Debatte findet am Donnerstag, dem 27. August, 19 Uhr, im Caputher Hotel „Märkisches Gildehaus“, Schwielowseestraße 58, statt. Erwartet wird auch Kulturministerin Johanna Wanka.

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26. August 2009 at 8:56 AM

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BAUEN: Pläne für Supermarkt in Caputh

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(Märkische Allgemeine Zeitung)

CAPUTH – Der Ortsbeirat Caputh wird sich auf seiner Sitzung am Mittwoch um 19 Uhr im Gewerbepark 10 mit der Ansiedlung eines Supermarktes im Ort befassen. Ein solcher Markt wird seit Jahren gefordert, um die Versorgung im Ort zu verbessern. Hatte sich bisher kein Unternehmen für den Bau eines Marktes in Caputh Mitte am Standort der ehemaligen Gärtnerei gefunden, so soll es plötzlich sogar zwei Bewerber für einen Markt in Caputh geben.

Neuer Vorschlag für Gewerbegebiet

Neben dem Standort in Caputh Mitte gab es jetzt eine Anfrage einer Maklerin zum Bau eines Marktes im Caputher Gewerbegebiet. Für die Ansiedlung in Caputh Mitte interessiert sich Netto. Eigentümer der Fläche dort ist die Bodenverwertungs- und verwaltungsgesellschaft. Sie hatte den Zuschlag für die Entwicklung des Areals zwar einem Hamburger Investor erteilt, doch ist der endgültige Vertrag bis heute nicht unterschrieben. Nun aber will der Investor gemeinsam mit Netto den Plan für Caputh Mitte vorstellen. Die Abgeordneten werden zu beiden Standorten eine Entscheidung treffen müssen.

Gesellschaft gegen Markt im Zentrum

Auch die 2009 gegründete Entwicklungsgesellschaft Blütenviertel GbR will die Caputher Mitte entwickeln. „Ich hoffe sehr, dass sich der Ortsbeirat Caputh für den Alternativstandort eines Supermarktes im Gewerbegebiet an der Michendorfer Chaussee entscheidet und damit der Weg frei ist für die integrierte Entwicklung eines Blütenviertels in Caputh“, sagt GbR-Geschäftsführer Andreas von Zadow. Seit die Bürger ihr Mitspracherecht nutzten, hätten viele Anregungen zur Nutzung des Geländes die Gesellschaft erreicht. Die Bandbreite reiche von einem Festplatz oder einer Mehrzweckhalle mit öffentlichen Toiletten bis zu einer Kinder-Bibliothek oder generationsübergreifendem Wohnen. (R. Gr.)

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25. August 2009 at 8:57 AM

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UNTERHALTUNG: Blasmusikfest lockt hunderte Gäste aus nah und fern

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(Märkische Allgemeine Zeitung)

Ensemble aus Buchholz (bei Beelitz), Caputh und Jessen auf der Waldbühne Tiefenbrunnen
TREUENBRIETZEN – Das siebente Blasmusikfest auf der Waldbühne Tiefenbrunnen faszinierte einmal mehr hunderte von Besuchern.
Den Auftakt vollzog quasi als Gastgeber das Jugendblasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Beelitz/Buchholz mit altbekannten Märschen, Volksliedern aber auch Coverversionen modernerer Titel. Karina Wunderlich führte ihre Männer durchs Programm. Ihre Moderation reicherte sie mit spitzen Texten und viel Humor an, was vom Publikum immer wieder spontan mit reichlich Beifall anerkannt wurde. Auch als Sängerin unterstützt sie den Klangkörper. Der hat, im Gegensatz zu anderen Formationen, Chören und Vereinen in seinen 51 Jahren Bestehen kaum Nachwuchssorgen. Das ist auf eine gezielte Arbeit zurückzuführen. Junge Leute kommen gern zu uns, sagte Frank Größler, musikalischer Leiter des Orchesters, nicht ohne Stolz.
Stimmgewaltig ging es über zum <b>Männerchor Einigkeit Caputh 1907 e.V.</b>. Zum Auftakt sangen die Mannen Heut ist ein wunderschöner Tag. Dem konnten alle nur zustimmen. Der Vorsitzende Reimar Riebicke nahm es zur Kenntnis und sagte lachend:  Das hätten wir auch bei schlechtem Wetter gesungen. Wo Volksmusik erklingt, ist es immer wunderschön. Die Caputher Gesangsvereinigung ist seit ihrer Gründung ein wesentlicher Mitgestalter des kulturellen Lebens und weit über die Grenzen ihres Hei-matortes hinaus bekannt.
Schließlich sorgte noch die Tanzgruppe Kesse Sohle aus Jessen mit ihren Alt-Berliner Tänzen und Gassenhauern für Stimmung. Im Grunewald ist Holzauktion und Komm Karliniken gehören unter anderem zum Repertoire.
Zu den Stammgästen des Blasmusikfestes zählen seit Jahren schon Mitglieder des Arbeiter-Samariter-Bundes in der Region Herzberg. Ein Bus voller erwartungsfroher Leute war nach Tiefenbrunnen gekommen. Darunter auch Ilse und Erwin Hollmig aus Knippelsdorf bei Dahme. Das ist zu schön hier in Tiefenbrunnen, meinte der Senior. So wie alle anderen ließen sich die beiden in der Pause leckeren Kuchen munden, der im Ofen der Raststätte gebacken worden war. (Von H.-Dieter Kunze)

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20. August 2009 at 9:13 AM

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KUNSTTOUR: Eine Malerin auf Entdeckungsreise

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(Märkische Allgemeine Zeitung)

Siegrid Müller-Holtz startet an der Uferpromenade mit Gastkünstlern die 3. Caputher Schau.
CAPUTH – Es ist der Blick auf die Welt, geprägt von Erinnerungen, Traumbildern und Sehnsüchten, der die Malerin immer wieder treibt, auf Entdeckungsreisen zu gehen. „Hier in Caputh, wie auch in der Fremde, wie im vergangenen Jahr bei einem Künstler auf Bali, schöpfe ich neue Energien, um zu lernen aus dem Leben in der Heimat und anderer Kulturen“, sagt die einstige Pädagogin, deren Kunst auch die East Side Gallery in Berlin prägt. In Bali war die Caputher Malerin einer Einladung des Bildhauers Adi Bachmann-Sarining gefolgt, der sein Atelier in Ferch vor drei Jahren verlassen hatte. Die Eindrücke auf Bali im vergangenen Jahr haben auch ihre folgenden künstlerischen Arbeiten mitbestimmt. Auch sie werden ab Sonntag im Atelier der Caputherin zu sehen sein.
Siegrid Müller-Holtz erwartet die Kunstfreunde aber gemeinsam mit ihren Gastkünstlern Albrecht Klink aus Berlin und dem Potsdamer Christian Heinze. Klink hat erst vor wenigen Tagen seine Skulptur aus einer alten Eiche in Geltow fertiggestellt. Im Atelier Pro Arte in der Weinbergstraße 20 präsentiert er die Vielfalt seines Schaffens. 14 neue Figuren, die aus dem zu fällenden Kastanienbaum des Museums der Havelländischen Malerkolonie in Ferch 2009 entstanden sind, bevölkern den Garten und begrüßen den Besucher, mal griesgrämig, schmunzelnd oder in sich gekehrt. Ob Platane, Eiche, oder gar Götterbaum, mannshoch oder winzig, Albrecht Klink zaubert aus jedem Holz faszinierende Figuren.
Die Caputherin freut sich auch auf Christian Heinze. Seit 1966 lebt und arbeitet er in Potsdam. In seinem Atelier in der „Rumpf`’schen Villa“ am Heiligen See, die er mit drei Künstlern teilte „ließ sich die DDR gut ertragen“, sagt Heinze.
1990 baute er ein Atelierhaus auf seinem Wohngrundstück in der Böcklinstraße 14. Wie er den Mauerfall an der Glienicker Brücke erlebt hat, drückte er in einer Radierung vom 11. November 1989 aus. Immer wieder zog es ihn zu diesem historischen Denkmal. Eine stattliche Anzahl von Radierungen und Aquarellen sind in den vergangenen 20 Jahren entstanden, in denen er die Veränderungen an diesem symbolträchtigen Ort dokumentiert.
Christian Heinze drehte damals einen Film. „Er wird zur Ausstellung in Caputh gezeigt – ein Zeitdokument, das Erinnerungen wieder wach werden lässt in diesem denkwürdigen Jahr – 20 Jahre nach dem die Mauer gefallen ist“, sagt Müller-Holtz.
Die Künstler Albrecht Klink und Christian Heinze sind zur Ausstellungseröffnung und zur Kunsttour anwesend. Sie freuen sich auf Begegnungen mit neugierigen Gästen und führen sie gern durch die Ausstellung.
<strong>info </strong><em>Atelier Pro Arte, Caputh, Weinbergstraße 20, Eröffnung der Ausstellung Sonntag, 16. August, 15 Uhr, geöffnet 16. August bis 13. September am Wochenende von 13 bis 18 Uhr, http://www.kunsttour-Caputh.de (MAZ)

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18. August 2009 at 9:16 AM

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KUNSTTOUR: Die Geschichte fremder Kulturen

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(Märkische Allgemeine Zeitung)

Bei Nicola Berner treffen sich Künstler aus der Ferne / Malerei und Schmuckstücke aus Gold.
CAPUTH – Die Künstlerin Nicola Berner präsentiert zur 3. Kunsttour Caputh ab 29. August in ihrem Atelier Schmerberger Weg 61b neue, vielschichtige Bilder und Fotografien rund um die pulsierende Stadt Barcelona.
Von 1995 bis 2004 hat sie in dem kleinen Städtchen Sitges 36 Kilometer südwestlich der katalonischen Weltmetropole gelebt. Sitges, eingebettet in den Gebirgszug des „Garraf“, einer wunderschönen Naturlandschaft an der Costa Dorada und dem Weinanbaugebiet Penedes. Schon Dali und Picasso malten hier vor Ort und viele bekannte Poeten ließen sich an dieser Küste inspirieren. Nicola Berner hatte dort ihr Atelier. Ihre Malereien sind beeinflusst von dem starken Landschafts- und Naturerleben vor Ort. Es zieht sie immer wieder zurück an diesen Ort, an dem sie neun Jahre gelebt hat. Neue Bilder sind entstanden. Die Künstlerin geht auf Spurensuche, Erinnerungen werden wach.
Als Gastkünstler werden Nicki Deuster und Silke Stadtkus erwartet. Den weitesten Weg zur Kunsttour Caputh hat dabei sicherlich die Künstlerin Nicki Deuster. Sie wird aus Spanien anreisen. Die gebürtige Pforzheimerin lebt mit ihrem französischen Mann und ihren zwei Kindern in Barcelona. Von 1984 bis 1989 studierte sie Goldschmiedekunst an der in Europa bekanntesten und unter Kunststudenten beliebtesten Hochschule „Escola Massana“ in Barcelona. Ausgefallen und voller Dynamik sind ihre Schmuckstücke, die sie ausstellen wird, versetzt mit Gold, Silber, Edelstahl und Edelsteinen. Ihre Materialkombinationen sind von vielfältiger Art. „In meinem Schaffensprozesses geht es immer wieder um die Suche des Erkennens“, sagt Nicki Deuster.
Silke Stadtkus war schon im Jahr 2007 im Märkischen Gildehaus dabei und präsentiert nun im Atelier Berner ihre neuen Malereien. Die Malerin studierte Kunst und Germanistik in Dresden. Nach der Wende stillte sie ihre Sehnsucht nach Weite, reiste in damals unerreichbare Länder, entdeckte die Geschichten fremder Kulturen, stieg hinab in die Tiefe des Meeres: Marokko, Brasilien, Kuba, Kenia. Faszination, die sie nie vergisst. Beeindruckende Bilder erlebter Erinnerungen erwarten die Besucher.
http://www.kunsttour-caputh.de. (MAZ)

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18. August 2009 at 9:15 AM

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TOURISMUS: Surf-Schule muss Strandbad verlassen

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(Märkische Allgemeine Zeitung)

Vertrag läuft zum Jahresende aus.
CAPUTH – Die Strandbad Caputh GbR wird den Pachtvertrag mit der Windsurfing-Schule, die sich seit 2003 auf dem Gelände der Badeanstalt am Schwielowsee befindet, nicht verlängern. Dies bestätigte Strandbad-Chefin Kristina Lüthgens auf MAZ-Anfrage. Sie wolle das Strandbad als „Anlaufpunkt für Wassertouristen“ etablieren. „Professioneller als bisher“, so Lüthgens. Über die Einrichtung eines „Rad- und Wassersportzentrums“ denke sie nach. Das wolle sie dann aber selbst betreiben.
Martin Klintz, Besitzer der Windsurfing-Schule, die bis zum Jahresende das Strandbad verlassen muss, ist enttäuscht. Das Verhältnis zwischen ihm und Kristina Lüthgens wäre angespannt. Das Strandbad sei unter anderem aufgrund der Windverhältnisse ein „idealer Standort“. „Wir haben unsere Station im Strandbad Templin erst im Jahr 2006 geschlossen, um voll für Caputh da zu sein“, sagt Klintz. Die Freude der Caputher Strandbadbesitzer sei damals groß gewesen. Klintz schätzt, dass er dem Strandbad rund 2000 neue Gäste verschafft habe. Nun glaube er, dass er störe. „Die Strandbad-Betreiber wollen öffnen und schließen, wann sie wollen“, sagt Klintz.
Kristina Lüthgens entgegnet, sie könne auf „private Befindlichkeiten“ keine Rücksicht nehmen. Es gehe um die „Verwirklichung des Gesamtkonzepts“. Die Surf-Schule passe nicht mehr zur Entwicklung ihres Strandbades.
Martin Klintz hingegen vermutet, dass das „Rad- und Wassersportzentrum“ eher ein „Deckmantel für eine Pension“ sei, für die es sonst keine Baugenehmigung geben würde. Seine Kompromissvorschläge, sich in das Pensionsgebäude zu integrieren oder an den Rand des Strandbades zu ziehen, seien abgelehnt worden.
Schwielowsees Bürgermeisterin Kerstin Hoppe (CDU) setzt sich für den Verbleib der Windsurfing-Schule in ihrer Gemeinde ein. „Der Wassertourismus muss erhalten bleiben“, sagt Hoppe. Martin Klintz habe „die Gemeinde bereichert“ und sei „ein unglaublich engagierter Mann“, so Hoppe. Die Surf-Schule sei während der Sommermonate „immer eine Attraktion“ gewesen. Es sei „Aufgabe der Gemeinde, gut Laufendes zu erhalten“. Sie sucht zusammen mit Martin Klintz nach neuen Stützpunkten für die Windsurfing-Schule, die auch Kanu- und Segelkurse anbietet. Größtes Problem sei, dass sich alle in Frage kommenden Orte im Landschaftsschutzgebiet befinden, sagt Martin Klintz. Das Resort Schwielowsee hätte sein Angebot abgelehnt – die Erschließung wäre zu aufwendig gewesen, der Schilfgürtel zu breit, so Klintz. Eine Zusammenarbeit mit der Evangelischen Jugendhilfe in Geltow hält er hingegen noch für möglich. Gegenwärtig sucht Klintz das Gespräch mit der Schulleitung. (Von Christopher Kuck)

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15. August 2009 at 9:18 AM

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