Caputh – Presseblog

Das scheibt die Presse über Caputh

KUNSTTOUR: Eine Malerin auf Entdeckungsreise

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(Märkische Allgemeine Zeitung)

Siegrid Müller-Holtz startet an der Uferpromenade mit Gastkünstlern die 3. Caputher Schau.
CAPUTH – Es ist der Blick auf die Welt, geprägt von Erinnerungen, Traumbildern und Sehnsüchten, der die Malerin immer wieder treibt, auf Entdeckungsreisen zu gehen. „Hier in Caputh, wie auch in der Fremde, wie im vergangenen Jahr bei einem Künstler auf Bali, schöpfe ich neue Energien, um zu lernen aus dem Leben in der Heimat und anderer Kulturen“, sagt die einstige Pädagogin, deren Kunst auch die East Side Gallery in Berlin prägt. In Bali war die Caputher Malerin einer Einladung des Bildhauers Adi Bachmann-Sarining gefolgt, der sein Atelier in Ferch vor drei Jahren verlassen hatte. Die Eindrücke auf Bali im vergangenen Jahr haben auch ihre folgenden künstlerischen Arbeiten mitbestimmt. Auch sie werden ab Sonntag im Atelier der Caputherin zu sehen sein.
Siegrid Müller-Holtz erwartet die Kunstfreunde aber gemeinsam mit ihren Gastkünstlern Albrecht Klink aus Berlin und dem Potsdamer Christian Heinze. Klink hat erst vor wenigen Tagen seine Skulptur aus einer alten Eiche in Geltow fertiggestellt. Im Atelier Pro Arte in der Weinbergstraße 20 präsentiert er die Vielfalt seines Schaffens. 14 neue Figuren, die aus dem zu fällenden Kastanienbaum des Museums der Havelländischen Malerkolonie in Ferch 2009 entstanden sind, bevölkern den Garten und begrüßen den Besucher, mal griesgrämig, schmunzelnd oder in sich gekehrt. Ob Platane, Eiche, oder gar Götterbaum, mannshoch oder winzig, Albrecht Klink zaubert aus jedem Holz faszinierende Figuren.
Die Caputherin freut sich auch auf Christian Heinze. Seit 1966 lebt und arbeitet er in Potsdam. In seinem Atelier in der „Rumpf`’schen Villa“ am Heiligen See, die er mit drei Künstlern teilte „ließ sich die DDR gut ertragen“, sagt Heinze.
1990 baute er ein Atelierhaus auf seinem Wohngrundstück in der Böcklinstraße 14. Wie er den Mauerfall an der Glienicker Brücke erlebt hat, drückte er in einer Radierung vom 11. November 1989 aus. Immer wieder zog es ihn zu diesem historischen Denkmal. Eine stattliche Anzahl von Radierungen und Aquarellen sind in den vergangenen 20 Jahren entstanden, in denen er die Veränderungen an diesem symbolträchtigen Ort dokumentiert.
Christian Heinze drehte damals einen Film. „Er wird zur Ausstellung in Caputh gezeigt – ein Zeitdokument, das Erinnerungen wieder wach werden lässt in diesem denkwürdigen Jahr – 20 Jahre nach dem die Mauer gefallen ist“, sagt Müller-Holtz.
Die Künstler Albrecht Klink und Christian Heinze sind zur Ausstellungseröffnung und zur Kunsttour anwesend. Sie freuen sich auf Begegnungen mit neugierigen Gästen und führen sie gern durch die Ausstellung.
<strong>info </strong><em>Atelier Pro Arte, Caputh, Weinbergstraße 20, Eröffnung der Ausstellung Sonntag, 16. August, 15 Uhr, geöffnet 16. August bis 13. September am Wochenende von 13 bis 18 Uhr, http://www.kunsttour-Caputh.de (MAZ)

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Written by caputh

18. August 2009 um 9:16 AM

Veröffentlicht in Märkische Allgemeine Zeitung

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